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Asien

Iran

Iran, gebirgiges Wüstenland im zentralen Mittleren Osten  

Iran ist der moderne Name für das alte Kulturland Persien, Schauplatz zahlreicher biblischer Ereignisse - z.Bsp. des Kampfes von Esther und Mordechai um das Leben der im Lande wohnenden Juden, Daniel in der Löwengrube, oder auch König Kyrus, der dem Volk Israel den Tempelbau ermöglichte und ihnen half, aus der Verbannung zurückzukehren.

Über 99% der etwa 67 Mio. Einwohner zählenden Bevölkerung der islamischen Republik sind offiziell Moslems. Nebst jüdischen und Bahai - Minderheiten gibt es ca. 300'000 Angehörige der

armenisch- orthodoxen, der protestantischen oder der katholischen Kirche. Den Christen ohne islamischem Hintergrund ist die "private Ausübung" ihres Glaubens verfassungsmässig gestattet, solange sie ihn für sich behalten. Mehrere missionarisch aktive Pastoren wurden verhaftet, einige sogar hingerichtet, wie z.Bsp. Mehdi Dibaj 1996.

Christliche Literatur ist offiziell nicht erhältlich. Im Ausland strahlen Rundfunkmissionen Evangeliumssendungen in der Landessprache aus, die oft illegal via Satelliten empfangen werden. Seit der islamischen Revolution 1979 ist die Zahl der damals vielleicht 500 Christen mit islamischem Hintergrund auf über Zehntausend gewachsen.

Moslems werden verfolgt, wenn sie sich zu Christus bekehren. Trotzdem lebt und wächst die Gemeinde, und manche Menschen mit islamischem Glaubenshintergrund kommen ohne Kontakte mit Christen durch direkte Offenbarungen Gottes zum Glauben. Dieses starke Wachstum bringt auch einen grossen Bedarf an Literatur und Ausbildung mit sich.

Im Bestreben, diesen Bedürfnissen zu begegnen, ist 1997 unser Kontakt zu Pastor M. entstanden. Nach anfänglich persönlicher Unterstützung und Ermutigung kamen später die Schulung in der Zellenarbeit, der Aufbau eines Sozialprojekts zur Erhaltung von Arbeitsstellen und schliesslich die gründliche Ausbildung und Sendung mehrerer Mitarbeiter hinzu. Die evangelistischen Bemühungen in der Stadt wie auch in zahlreichen anderen Regionen des Landes erhalten nun neuen Auftrieb. Verschiedene jüngerschaftliche wie auch Pionierprojekte
Minarett einer Moschee. Über die Lautsprecher ertönt der islamische Gebetsruf
wurden begonnen, über die hier nicht im Detail berichtet werden kann.

"Der Dienst und das ganze Leben ist so anders geworden, seit ich weiss, daß es Geschwister in Europa gibt, die für uns beten. Wir stehen nicht mehr allein da, wir haben Anschluss zur weltweiten Familie Christi erhalten!" - Diese Worte von Pastor M. ermutigen uns, weiterzuarbeiten, denn der Hunger in diesem Land nach dem Erlöser ist enorm, und das Feld ist reif zur Ernte!

Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten und Gebetsanliegen für den Iran erhältlich bei:

Missionsleiter
Heinz Bossi
Büro
Pfingstgemeinde Wädenswil "Auerenhuus"
Auerenstr. 10
8820 Wädenswil
Tel. 043 477 60 92
E-Mail: heinz.bossi@auerehuus.ch

Schweiz. Pfingstmission
Generalsekretariat
Postfach 3841
5001 Aarau
Tel. 062 832 20 10
E-Mail: info@pfingstmission.ch

Innenhof der grossen Moschee in der heiligen Stadt Qom

 

Kambodscha

  Land und Leute
Fläche: 181'035 km2
Einwohner:11,5 Mio, (Khmer 80%, Vietnamesen 12%, Chinesen 5%, div. Stämme 2%)
Hauptstadt: Phnom Penh 1,2 Mio
Sprache: Khmer
Religionen: Buddhismus, moslemische
Regierung: Konstitutionelle Monarchie
Jüngste Geschichte: ehemals französiche Kolonie, unabhängig seit September 1955, 1975 Schreckensherrschaft von Pol Pot (Genozid 2 Mio Opfer), 1979 Invasion
von Vietnam, Guerillakrieg, 1993 Friedens-abkommen und freie Wahlen.
Christliche Gemeinden: 90% der etwa 10'000 Christen und fast alle Gemeindeleiter verloren 1975 ihr Leben unter der Herrschaft von Pol Pot. Die Verfolgung ging unter dem pro vietnamesischen Regime von 1979 bis etwa 1991 weiter. Heute gibt es fast in jeder Provinz kleinere Gemeinden und das Land zählt etwa 5000 protestantische Christen

Interview mit Pierre und Simonetta Tami
Wie entstand die Arbeit von Hagar?
Als Piergiorgio und Simonetta Tami aus dem Tessin vor fünfzehn Jahren als Missionare nach Phnom Penh kamen, konnten sie nicht ahnen, was auf sie zukommen würde. Durch ihren Dienst wurde ein dynamisches und umfangreiches sozialdiakonisches Werk auf christlicher Grundlage aufgebaut. Mütter und Kinder ohne Zukunft finden Hoffnung und Heilung für ihr natürliches und geistliches Leben.

Tami Family  

Das Schlüsselerlebnis für ihren Dienst war, als sie auf der Strasse ein etwa fünfjähriges, schwer krankes Kind fanden, das sie mit nach Hause nahmen, um es zu pflegen. Doch alle Bemühungen, das Kind zu retten, kamen zu spät. Der Tod des Kindes machte ihnen deutlich, dass ihr Auftrag, die Liebe Gottes in Kambodscha zu bezeugen, einen wesentlich breiteren Rahmen erhalten sollte, als sie ursprünglich ahnten.

Über ein Drittel der Familien muss pro Tag mit einem Dollar auskommen. Die schlechte Wirtschaftslage wirkt sich direkt auf die Kinder aus. Die Folge sind Kinderarbeit, sexuelle Ausbeutung, Kinderhandel, hoffnungslose Armut und Gewalt.

Hagar Kambodscha bringt Hilfe
In diversen Programmen und Einrichtungen, in Grossfamilien und Heimen werden Kinder die von unterschiedlichen traumatischen Erlebnissen geprägt und zerstört sind, aufgenommen. Hagar gibt ihnen Schutz, Fürsorge und individuelle Betreuung um die Vergangenheit zu verarbeiten. Dies geschieht durch fachmännische psychologische und medizinische Hilfe und geistliche Unterstützung. Daneben wird die Schulbildung, die den Kindern je nach Entwicklungsstand und Fähigkeit angepasst wird, sehr gefördert. Das Ziel ist, ihnen einen Schulabschluss, sowie eine Ausbildung zu ermöglichen, sie in die Arbeitswelt zu integrieren und zu helfen, nicht wieder in die Armut zurück zu fallen.

Kinder in Kambodscha

  • 14 % der Kinder, die in Kambodscha geboren werden, erreichen das fünfte Lebensjahr nicht.
  • 56 % der Schulkinder schliessen die Schule mit der fünften Primarklasse ab.
  • 45 % der Kinder müssen arbeiten.
  • 36 % der Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt.

(Zahlen der Unicef von 2008)


Oujen  

Ich fühlte mich wie eine verwelkte Blume oder wie ein toter Schmetterling, aber jetzt bin ich eine Lotusblume. Mein Traum ist es, aus dem Wasserbassin herauszuwachsen und zu blühen. Wenn ich erwachsen bin, möchte für eine Hilfsorganisation arbeiten und Mädchen, die wie ich in Not waren, helfen.

Dies sind die Worte der fünfzehn jährigen Oujen. Sie wurde von ihrer Mutter für dreihundert Dollar in ein Bordell verkauft und nach ihrer Befreiung durch den Dienst von Hagar geheilt und wiederhergestellt.

 

Die Programme von Hagar

Shelter  

Das Foster Home Programm

Im Foster Home Programm werden Kinder in Familien-gruppen, die von einhei-mischen Heimeltern betreut werden, aufgenommen. Die Kinder erhalten Liebe und Fürsorge und persönliche Betreuung, was für ihre Heilung und Entwicklung sehr wichtig ist. Ziel ist es, die Kinder wieder in ihre Ursprungsfamilien zurückzuführen. Wenn dies nicht möglich ist, können die Kinder in ihrer Heimfamilie bleiben.

Community Learning Center
2006 konnte ein Schulungszentrum eröffnet werden, das Kindern aus benachteiligten Gesellschaftsschichten die Möglichkeit gibt, eine Grundlagenschulausbildung zu absolvieren. Auch Kinder aus den diversen Betreuungsprogrammen von Hagar können diese Schule besuchen. Das Zentrum ist auch für Kinder und Jugendliche im Quartier offen. Ihnen werden Englisch- und Computerkurse angeboten.

House of Smiles
Durch die Initiative von Sarin Chan, der selber behindert ist, wurde im Jahr 2000 das „House of Smiles“ (Haus des Lächelns), ein Heim für behinderte Kinder, eröffnet. In einer Gesellschaft, in der Behinderte ausgestossen, versteckt und für das Betteln missbraucht werden, bietet Hagar einen Platz der Annahme, Liebe und Hoffnung.
Durch spezifische Schulung, Physiotherapie und medizinische und geistliche Betreuung wird diesen Kindern geholfen, je nach ihrer Behinderung selbständig und in die Gesellschaft integriert zu werden. Im „House of Smiles“ werden auch behinderte Tageskinder aufgenommen. Die Familien dieser Kinder werden ausserdem geschult, wie sie ihre Kinder fördern und betreuen können.
Smiles

Aftercare
Aftercare ist eine Antwort auf das wachsende Geschäft des Kinderhandels zur sexuellen Ausbeutung. Hagar eröffnete ein Heim in dem solche Mädchen, alle unter 15 Jahre alt, aufgenommen werden, Schutz, Betreuung und Hilfe in einer sicheren Umgebung erhalten. Die meisten Mädchen werden von Kinderschutzorganisationen in Bordellen aufgefunden und zu Hagar gebracht. In einem geschützten Rahmen können diese Mädchen ihre traumatischen Erlebnisse aufarbeiten und Heilung finden.

Shelter  

Ein neues Leben für Leap
Leap ist ein kambodschanisches Mädchen, das mit 13 Jahren aus einem Bordell befreit wurde. Nach dem Tod ihres Vaters wurde sie zu ihrem Onkel gebracht. Er verkaufte das Mädchen um die Schulden zu bezahlen. Leap konnte nicht in die Schule und wurde für längere Jahre missbraucht. Als sie zu Hagar kam, konnte sie nicht lesen und war sehr verängstigt. Bei Hagar wurde sie in eine neue Familie aufgenommen, sie wurde fähig mit ihrer Hausmutter eine neue Beziehung aufzubauen und sie merkte, dass die andern Mädchen sie verstanden. Durch andauernde Seelsorge und Ausbildung erfuhr Leap Heilung von ihrem Trauma, Hoffnung und Zukunft.

Internationale Mitarbeiterschaft
Die breit gefächerte Arbeit von Hagar wird von einer internationalen Mitarbeiterschaft getragen. Neben den 120 einheimischen Mitarbeitern gibt es 60 sogenannte Expatriots, Mitarbeiter, welche aus verschiedensten Nationen kommen und sich für die Arbeit von Hagar engagieren. Sie bilden eine hingegebene Gemeinschaft von Christen, welche die soziale Aufgabe mit dem geistlichen Auftrag verbindet.

 

Informationen über Kambodscha:

Missionsleiter
Heinz Bossi
Pfingstgemeinde Wädenswil "Auerenhuus"
Auerenstr. 10, 8820 Wädenswil
Tel. 043 477 60 92
E-Mail: heinz.bossi@auerehuus.ch

Feldverantwortlicher
Max Schläpfer
Generalsekretariat SPM
Postfach 3841,5001 Aarau
Tel. 031 922 41 11

Missionare
Piergiorgio und Simonetta Tami
HAGAR
P.O. Box 1521
KH - Phnom Penh (CAMBODIA)

Schweiz. Pfingstmission
Generalsekretariat
Postfach 3841
5001 Aarau
Tel. 062 832 20 10
E-Mail: info@pfingstmission.ch

Unterstützungsmöglichkeiten
PC-Konto: 80-37381-7
(Bitte Vermerk „Kambodscha“ anbringen)