Belarus (Weissrussland)

Herausforderung

Den Menschen, die an den Spätfolgen der Radioaktivität durch den Atomunfall von Tschernobyl leiden, Hoffnung und praktische Hilfe geben.

Aktuelle Situation im Land

Die Republik Belarus, die erst 1991 unabhängig wurde, liegt im östlichen Teil Europas und zählt 9,7 Mio. Einwohner. Durch die neue Verfassung von 1994 wurde Belarus zu einem unitarischen, demokratischen Rechtsstaat mit präsidialer Regierungsform. Nachdem die Unterdrückung während der kommunistischen Zeit zu Ende gegangen ist, gibt es in Belarus offiziell Religionsfreiheit. Gemäss einer Statistik von 2007 zählt man 1'399 orthodoxe Kirchen, 493 Pfingstgemeinden und 440 römisch-katholische Kirchen.

Die Arbeit der SPM

Im Jahr 1995 besuchte Gottfried Wernli verschiedene Dörfer und Städte im Süden von Weissrussland und wurde dort mit den verheerenden Folgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl und den daraus resultierenden gesundheitlichen und wirtschaftlichen Problemen konfrontiert. Die SPM entschied sich, mitzuhelfen dieser Not zu begegnen und arbeitete von Anfang an mit den Pfingstgemeinden in Belarus zusammen, wobei man sich auf kleine Gemeinden in der radioaktiv verseuchte Zone konzentriert.

Projekte / Arbeitszweige

  • Unterstützung der Mitarbeiter in 2 Drogen-Rehabilitationsstationen, sowie Mithilfe beim Aufbau der Infrastrukturen
  • Medikamentenverteilung in Gefängnissen und geistliche Betreuung von Insassen

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