Iran

Herausforderung

Den Christen ohne islamischen Hintergrund ist im Iran die private Ausübung ihres Glaubens verfassungsmässig gestattet, solange sie ihn für sich behalten. In einem solchen Umfeld ist es äusserst schwierig, Gemeinde zu bauen. Auch die Kirche unseres Missionspartners wurde geschlossen, weil sie sich Moslems zuwandten, die sich für den christlichen Glauben interessierten.

Aktuelle Situation im Land

Die ethnische Zusammensetzung der 74 Mio. Einwohner Irans ist vielfältig. Neben den beiden grössten Bevölkerungsgruppen, jener der Perser und der Aserbaidschaner, gibt es noch fast zehn weitere Gruppierungen. 98 % der Bevölkerung gehören zum Islam und der "zwölfer-schiitische Islam" ist Staatsreligion. Da im Iran laut Gesetz der Abfall vom Islam mit dem Tod bestraft werden kann, herrscht faktisch keine Religionsfreiheit. Seit dem 1. April 1979 ist der Iran eine Islamische Republik mit einem System, das demokratische und theokratische Elemente vermischt. Wegen des grossen Einflusses der schiitischen Geistlichkeit und der Anwendung der Scharia wird der Iran oft als Gottesstaat bezeichnet. Trotzdem ist das Interesse vieler Menschen am Evangelium gross.

Die Arbeit der SPM

Ermutigung von Pastoren und christlichen Familien über persönliche Kontakte. Dort wo es nötig wird leistet die SPM auch juristischen Beistand.

Projekte / Arbeitszweige

Weil die Zusammenarbeit über bestehende Gemeinden im Land geschieht, ist die SPM in keinen direkten Projekten oder Arbeitszweigen involviert.

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