Algerien

Herausforderung

Jesus liebt Algerien: Die kleine, aber stark wachsende Gemeinschaft von Christen, will die muslimische Nation für Jesus zurückgewinnen. Das Land ist jedoch riesig (5x Frankreich) und der politische Islam hindert und verfolgt die Christen, wo er nur kann.

Aktuelle Situation im Land

Der arabische Frühling 2011 hat noch keine Revolution ausgelöst - erst im Februar 2019 gingen die Menschen friedlich auf die Strassen, weil der überalterte Präsident Bouteflika seine fünfte Kandidatur ankündigte. Die Zukunft ist ungewiss und kann alles bringen: Von einem Bürgerkrieg, über eine islamistische Regierung, bis hin zu mehr Demokratie.
Die wirtschaftliche Lage ist katastrophal, der Staatshaushalt wird einseitig vor allem durch Erdöl- und Gasexporte finanziert. Viele sind arbeitslos, auch Akademiker finden keine Arbeit. Die Preise steigen immer weiter, das Einkommen sinkt immer schneller.
Immer wieder kommt es zu blutigen Anschlägen, bei welchen meistens öffentliche Einrichtungen des Staates im Visier sind. Für die Islamisten sind besonders jene algerischen Menschen ein Ärgernis, welche den Islam verlassen.
Die Christen in Algerien ringen nach wie vor um öffentlich-rechtliche Anerkennung. Ende 2017 fingen die Behörden an, bestehende Kirchengebäude polizeilich zu schliessen.

Die Arbeit der SPM

Die SPM engagiert sich in einer strategischen Kooperation, welche sich für Evangelisation, Jüngerschaft, den Aufbau von Leitern und die Gründung von Gemeinden einsetzt. Die lokalen Partner wollen die arabischsprechenden Regionen mit der Guten Nachricht erreichen. Die Gemeindegründer arbeiten gut vernetzt im ganzen Land zusammen. In regelmässigen Retraiten evaluieren sie die Arbeit und ringen vor Gott um seine Führung. Während dem Sommer führen sie zahlreiche Lager durch - in erster Linie um Neugläubige aus dem ganzen Land im Glauben voranzubringen.

Projekte / Arbeitszweige

  • Evangelisation: Im lokalen Dialekt werden Zeugnisse und Kurzbotschaften produziert und durch Soziale Medien verbreitet.
  • Nachbetreuung: Suchende melden sich aufgrund von Satelliten-Sendungen, Webseiten, Web Radio, Facebook, o.ä. Die vielen Fragen werden beantworter und die Menschen vor Ort besucht und weiter betreut.
  • Jüngerschaft: Wer Jesus nachfolgt und getauft ist, der zählt zur Gemeinschaft. Meist werden Neugläubige in Hauskirchen betreut, durch welche sie Jesus besser kennen lernen und im Glauben weiterwachsen können.
  • Leiter aufbauen: Leidenschaftliche Christen mit Potential werden spezifisch in ihren Gaben gefördert, begleiten Diensteinsätze, bekommen Verantwortung und werden freigesetzt in Dienst & Berufung.
  • Gründen von Gemeinden: Fast automatisch entstehen auf obige Weise Hauskirchen, welche von guten Leitern geführt werden. Die Christen wiederholen in ihrem Umfeld, was sie selber erlebt haben. Auf diese Weise werden neue Menschen mit dem Evangelium erreicht und was oben aufgeführt ist, multipliziert sich immer weiter.
  • Startups: Eine Arbeit, die Einkommen generiert, ermöglicht es einem Gemeindegründer, sich bewusst in einer unerreichten Stadt niederzulassen, ohne den Argwohn der Gesellschaft oder das Misstrauen der Behörden zu wecken.

 

 

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