Himalaya

Herausforderung

Einige der Bergvölker im Himalaya zählen zu den am wenigsten erreichten weltweit. Durch die Isoliertheit der Täler entwickelten sich verschiedene Volksgruppen, die sich teilweise stark abgrenzen und oft ihre eigene Sprache sprechen. Viele folgen dem tibetischen Buddhismus. Aufgrund der Vorgängerreligion (Bön Religion) hat dieser starke dämonische Elemente. Religiöser sexueller Missbrauch ist verbreitet und die Furcht vor Geistern gehört zum Alltag. Wendet sich jemand von der Religion ab, fürchtet sich das ganze Dorf vor der Strafe böser Geister. Die Konsequenzen sind soziale Verfolgung und Ausschluss aus der Familie und dem Dorf.

Aktuelle Situation im Land

Mit ein paar wenigen Ausnahmen ist die Bergbevölkerung im Himalaya äusserst arm. Wo der Tourismus nicht hingekommen ist, gibt es keine nennenswerte wirtschaftliche Entwicklung. Die Winter und die landwirtschaftliche Arbeit sind sehr hart. So besitzt die lokale Bevölkerung kaum etwas, das über das Notwendigste zum Leben hinaus geht.
Wo das Christentum vor einigen Jahrzehnten bereits Fuss gefasst hat, macht sich eine gewisse Religiösität in den christlichen Kirchen bemerkbar. Andere Regionen erleben Erweckungszustände, die sich am besten mit der Dynamik in der Apostelgeschichte beschreiben lassen – mit allem was dazu gehört. In der Kraft des Heiligen Geistes, mit Heilungen und Wundern multiplizieren sich die Gemeinden.
Aufgrund der schnell wachsenden christlichen Bevölkerung in diesen Regionen wurden um 2018 Anti-Konvertierungsgesetze mit langen Haftstrafen in Kraft gesetzt, was das Ausleben des christlichen Glaubens riskanter macht.
Es gibt noch viele Provinzen, Täler und Volksgruppen mit kaum oder gar keinen Christen. Unter gewissen Völkern ist die Frucht der Missionsarbeit auf der einen Seite des Gebirgkamms bis jetzt sehr bescheiden, doch wegen dem Zeugnis von Jesus transformieren sich unter denselben Völkern auf der anderen Seite des Kamms erste Dörfer.

Projekte / Arbeitszweige

  • Schulung von Pastoren
  • Trainings für Gemeindegründer in der Himalaya Region.
  • Entwicklungs- und Unterstützungsprojekte, meist in Form von Anschubfinanzierung von Geschäftsmodellen für Familien

Die Arbeit der SPM

  • Schulungen für Gemeindegründer und Schlüsselpersonen unter den Bergvölkern
  • Unterstützung eines einheimischen Pionier-Teams in einer mit dem Evangelium ganz unerreichten Provinz
  • Entwicklungs- und Unterstützungsprojekt in derselben Region

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