Albanien

Herausforderung

Die kleine Nation im Balkan im Wandel der Zeit zwischen Hoffnung und Resignation!

Aktuelle Situation im Land

Seit der Öffnung des Landes im Jahr 1991 hat sich vieles positiv verändert. Das Streben der Menschen nach höherem Lebensstandard, nach Bildung  und Entwicklung hat hohe Priorität. Der 3-Millionen-Staat hat jedoch immer noch massive politische, wirtschaftliche und soziale Schwierigkeiten. Die Erwerbslosenquote liegt bei 15%, die Jugendarbeitslosigkeit bei 30%. Abwanderung ins Ausland, Korruption, Drogen und Alkohol lassen Familien- und Gesellschaftsstrukturen zunehmend zerfallen. Mangelnde Eigeninitiative und fehlende Zukunftsperspektiven verunsichern vor allem die junge Generation. Rund 60% der Albaner bezeichnen sich als Moslems, 10% als Katholiken, 7% als orthodox. Die evangelische Allianz wurde 2010 als 5. Religionsgemeinschaft vom Staat anerkannt. Der Anteil der evangelischen Christen macht  0.7% aus.

Die Arbeit der SPM

Im Jahr 2000 wurde das SPM-Pastoren-Ehepaar Wilfried und Alma Sichelschmidt als Unterstützung der deutschen Gründer-Missionare Hartmut und Astrid Kämmer, ausgesandt. 2005 übernahmen die Missionare Ueli und Dora Dietrich die Leitung der Missionsstation Durrës, in der Hafenstadt an der Adria. Die Arbeit wurde 1995 in die Nehemia – Stiftung Albanien aufgenommen. Seit 2013 ist jedoch Nehemia Durrës als eigenständige Organisation / Gemeinde registriert.
Die Verkündigung des Evangeliums durch albanische Mitarbeiter, Gemeindeaufbau im Missionszentrum und den Dörfern, sowie diakonische Dienste an Gruppen und die Betreuung Einzelner bilden die geistlichen Arbeitsschwerpunkte. Im Jahr 1998 wurde die Kindertagesstätte für Roma-Kinder gegründet. Mit dem Neubau eines Zentrums (Kindertagesstätte und Gemeinde) direkt im Roma-Viertel im Jahr 2016 konnte eine langjährige Vision verwirklicht werden. Die Kinder hören Gottes Wort und erhalten die Chance, die Schule zu besuchen, um später eine Ausbildung absolvieren zu können. Das Ziel ist, dass sie zu lebenstüchtigen Menschen heranwachsen und in die Gemeinde integriert werden können. Diese Generation soll zur Veränderung des Landes beitragen.

Projekte / Arbeitszweige

  • Gemeindebau in Durrës, im Roma-Viertel Nishtulla, in Sukth sowie in weiteren Dörfern, mit Kleingruppen, Kindertreffen, Sommercamps, Jugendgottesdienst, Mitarbeiterschulung
  • Geistliche und soziale Begleitung einzelner und Familien
  • Unterstützung  mit Lebensmitteln, Kleidung, Schuhen und Medizin
  • Praktische Hilfe, Bau- und Reparaturdienste
  • Kindertagesstätte, Betreuung von 80 Roma-Kindern und Jugendlichen ab Vorschulstufe, mit den drei Schwerpunkten: tägliche Andacht, Mittagstisch und Schulaufgabenhilfe

Schweizerische Pfingstmission | Generalsekretariat | Hofwiesenstrasse 141 | CH-8057 Zürich | Tel +41 62 832 20 10 | E-Mail